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Folgen des Braunkohlebergbaus für die Landschaft

Diagramm der Flächennutzung im Mitteldeutschen Revier © LfULG

Nach Beendigung des Braunkohleabbaues bleibt eine vollständig veränderte Landschaft zurück. Für diese müssen Ziele zur nachhaltigen Entwicklung erarbeitet werden. Nebenstehende Grafik zeigt die Wiedernutzbarmachungsverhältnisse im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier.

 

Zukünftig werden die Wasserflächen in beiden Revieren weiter zunehmen. In den Verhältnissen der für land- oder forstwirtschaftliche Nutzung rekultivierten Flächen spiegelt sich die in den beiden Revieren deutlich unterschiedliche Eignung der Abraumsubstrate dafür wider. Dies stellt in der Lausitz für landwirtschaftliche Betriebe, die Verluste von Bewirtschaftungsflächen auf rekultivierten Böden kompensieren müssen, ein bedeutendes Problem dar.

Es wird Aufgabe der zuständigen Behörden bleiben, auf ein ausgewogenes Verhältnis der Flächeninanspruchnahme und –rekultivierung entsprechend der verschiedenen gesellschaftlichen Nutzungsansprüche hinzuwirken.

 

Das sächsische Oberbergamt regelt Aufschluss, Abbau und Wiedernutzbarmachung der Bergbaulandschaft. Diese bergrechtlichen Verpflichtungen werden mittels Betriebsplänen umgesetzt.

Die Regionalen Planungsverbände sind beauftragt, für jeden Braunkohletagebau einen Braunkohleplan  als Teilregionalplan aufzustellen. Für die Sanierung der Bergbaufolgen werden explizite „Sanierungsrahmenpläne“ erarbeitet. Im Raum Leipzig erstellt diese der Regionale Planungsverband Leipzig-Westsachsen. Regionalplanerisches Hauptziel dabei ist die Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes. Für die sächsische Lausitz realisiert dies der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien und dort soll das Lausitzer Seenland entstehen.

 

Die Pyritoxidation vermindert die Substrateignung des Abraumes für die Rekultivierung. Sie beeinflusst auch die Qualität der Sickerwasser un damit die bergbaubeeinflussten Grund- und Oberflächengewässer:

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